Jugendcamp 2026 beim Kurhessischen Anglerverein e.V. in Kassel

Der Verband Hessischer Fischer bot den Jugendlichen über das lange Pfingstwochenende ein abwechslungsreiches und lehrreiches Programm.

Auf dem wunderschönen Gelände des Kurhessischen Anglervereins e.V., direkt an der Fulda gelegen, konnten die rund 40 Kinder und Jugendlichen aus ganz Hessen gemeinsam mit ihren Betreuern ihrer Leidenschaft, dem Angeln, nachgehen. Doch das war längst nicht alles.

Am Samstag besuchte Michael Illenseer, Gewässerwart des Kurhessischen Anglervereins, das Camp und vermittelte den Kindern und Jugendlichen interessante Einblicke in die chemische Gewässeruntersuchung. Darüber hinaus wurden auch biologische Untersuchungen durchgeführt. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von den Makrozoobenthos, die sie durch ein Mikroskop betrachten konnten.

Obwohl unsere Castingreferenten an einem großen Turnier teilnahmen, führten wir am Pfingstsonntag ein eigenes Castingturnier durch. Wie immer hatten die Kinder und Jugendlichen großen Spaß daran. Der Verband Hessischer Fischer stellte wertvolle Preise für die Sieger zur Verfügung.

Auch eine Fragebogen, angelehnt an die Fischerprüfung, wurde von den Teilnehmern sehr gut angenommen. Für eine willkommene Abkühlung sorgte das Baden in der Fulda – selbstverständlich unter Aufsicht von drei Rettungsschwimmern.

Ein besonderes Highlight war das Räuchern der selbst gefangenen Fische. Gefangen wurden zahlreiche Aale, mehrere Forellen sowie ein beeindruckender Hecht mit einer Länge von 85 Zentimetern.

Auch für das leibliche Wohl war während des gesamten Wochenendes bestens gesorgt.

Bei Kaiserwetter war das Jugendcamp ein voller Erfolg. Die Jugendlichen konnten viel über das Angeln, das Gewässer und die Natur lernen. Gleichzeitig wurde der soziale Zusammenhalt gestärkt und viele neue Freundschaften wurden geknüpft.

 

Der Kurhessische Anglerverein wurde 1921 gegründet und ist somit über 100 Jahre alt.
Angelleidenschaft, aber auch Gewässerpflege und Naturschutz werden von den 150 Mitgliedern gepflegt.

Freitag - Anreise

Als ich ankam gab es eine lehrreiche Überraschung, da lag ein Bienenvolk  auf der Wiese.

Aber man hatte schon einen Imker gerufen, der den Bienen ein neues Zuhause hinstellte und es wurde gut angenommen.


Sie krabbelten tatsächlich alle hinein.

Das sind Kanika Bienen klärte uns der Fachmann auf.

Alexander Zisewski - Referent Jugend des VHF hatte ganz toll die Plätze beschildert.

Viel Gepäck, ist aber nicht dem Sven alleine, gehört der gesamten Jugendgruppe.

Schnell waren die ersten Angeln im Wasser, denn nur die nasse Schnur fängt.

Immer noch mehr Ausrüstung

Alexanders Home

 

 

 

 

 

 

Schon mal eine U-Pose für die Nacht vorbereitet.

 

Mein Haus

 

Es kommen immer noch Vereine an.

 

 

Jetzt die offizielle Begrüßung durch Alexander  Zisewski - Jugendreferent des VHF

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt haben aber alle Hunger, da sind gegrillte Würstchen sehr willkommen.

Hier schon mal ein Dank an die Helfer des Kurhessischen Angelvereines Kassel

 

Sven fährt Montagen auf die andere Seite

Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu.

Lagerfeuer ist immer unbezahlbar.

Samstag

Leckeres Frühstück wartet auf uns.

 

 

 

 

 

Der Fragebogen

 

Sie geben sich alle viel Mühe und Handy war verboten

 

 

Mittags gab es leckeres Chili con Carne

 

 

 

 

Eine Pumpe wird repariert

 

 

 

 

 

 

 

Michael Illenseer, Gewässerwart des Kurhessischen Anglervereins, das Camp und vermittelte
den Kindern und Jugendlichen interessante Einblicke in die chemische Gewässeruntersuchung.

 

Schon wieder Abend - Steaks, Würstchen und Salate.

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag

Jetzt werden die Fische in Salzlake - 7,5 Liter Wasser und 2250 g Salz.
300 g pro Liter war die Vorgabe - da mussten sie rechnen.
Die Fische bleiben 8 bis 12 Stunden in der Salzlake

 

 

 

 

 

 

 

 

Aal ausnehmen - hier noch mal in aller Ausführlichkeit

Bauchschnitt: Den Aal auf den Rücken legen. Mit einem scharfen Messer vom After in Richtung Kopf
einen flachen Bauchschnitt setzen. Dabei vorsichtig arbeiten, damit Darm oder Gallenblase nicht verletzt werden.
 

 

Eingeweide entfernen Die Eingeweide vorsichtig herausziehen. Besonders auf die kleine grüne Gallenblase achten.
Platzt sie, kann die Gallenflüssigkeit das Fleisch bitter machen. Die Bauchhöhle anschließend gründlich ausspülen.

 

Blutlinie säubern - Entlang der Wirbelsäule befindet sich eine dunkle Blutlinie.
Diese sollte mit einem Löffel, Messer oder einer Bürste entfernt werden,
da sie den Geschmack beeinträchtigen kann.

Der spezielle Aaltöter  - Der Einstich erfolgt direkt hinter den Augen, mittig auf dem Kopf.
Anschließend wird der Fisch durch den vorgeschriebenen Tötungsschnitt bzw.
das Durchtrennen der Blutgefäße vollständig getötet.

 

Krebsreuse leider nichts gefangen

 

 

 

 

 

 

Abkühlung

 

 

 

 

 

 

Mittag

Das Räuchern  - erst einmal Feuermachen.

 

Die eingelegten Fische werden geholt

 

die müssen jetzt erst trocknen

 

 

 

Jetzt kommen sie in den Rauch

 

 

 

 

 

Casting - Alexander Zisewski erklärt den Ablauf

 

 

 

 

 

 

Auch die  Betreuer probierten es einmal.

 

 

And  The Winner is Clemens

Die glücklichen Gewinner

 Pizza Margherita und Pizza Salami

Die Fische im Rauch

Bei der Forelle zieht man die Rückenflosse heraus - lässt sie sich widerstandslos herausziehen und ist das Fleisch
weiß, also nicht mehr glasig, dann ist der Fisch perfekt.

Das Buchenmehl wird gleichmäßig verteilt.

 

 

Gemeinsamer Abschlußabend am Lagerfeuer - das war super.

 

Montag

So will man doch immer wach werden.

 

Das ist der Einpackfisch - wer kennt es nicht man ist am Packen und auf einmal noch ein toller Biss

Ein beeindruckender Hecht mit einer Länge von 85 Zentimetern.

Petri Heil!

 

Simon Herfurth vom Kurhessischen Angelverein Kassel

und Alexander Zisewski

machen die Abschlussrunde - Kritik und Verbesserungsvorschläge

Sie waren rund herum glücklich und die einzelnen Events wurden sehr gelobt.

 

Aufstellung zum Gruppenfoto

Geschenke gab es auch noch

Bei Kaiserwetter war das Jugendcamp ein voller Erfolg. Die Jugendlichen konnten viel über das Angeln,
das Gewässer und die Natur lernen. Gleichzeitig wurde der soziale Zusammenhalt gestärkt
und viele neue Freundschaften wurden geknüpft.
Ein Dank an alle, die mitgeholfen haben.