Der  Maifisch gehört zur Familie der Heringe - er erreicht Größen bis zu 70 Zentimeter - bei einem Gewicht von
3-4 kg. Er ernährt sich weitgehend von Plankton. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Skandinavien bis Marokko.
Rhein, Mosel, Main und Neckar gehören dazu.
Durch die Wasserverschmutzung und den Bau von Wanderhindernissen, sowie die Überfischung des "Brotfisches"
ist der Bestand seit Beginn des 20. Jahrhunderts  in Europa drastisch zurückgegangen.
Im Rhein galt der Maifisch seit den 1960er Jahren als ausgestorben.

Großer Maifisch-Besatz am Rhein: Vier Bundesländer ziehen gemeinsam an einem Strang

Maifischbesatz am Rheinufer beim Biebricher Schloss

Gastgeber Ingmar Jung (CDU)  Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat mit von der Partie waren Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU), die rheinland-pfälzische Umweltministerin Christine Schneider (CDU) und Ministerialdirektorin Isabel Kling aus Baden-Württemberg.
Der Maifischbesatz findet traditionell abwechselnd in den Ländern statt

Insgesamt wurden in diesem Jahr 750.000 Maifisch-Larven im Rhein ausgesetzt.
Bereits gestern erfolgte der Besatz von rund 700.000 Larven, heute kamen weitere 50.000 hinzu. Die jungen Fische wurden eigens aus Frankreich angeliefert, aus den Flüssen Garonne und Dordogne, und über Nacht an den Rhein transportiert.
Die heutige Veranstaltung stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Engagements für den Schutz der Wanderfische und die ökologische Entwicklung des Rheins. Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Fischerei waren zusammengekommen, darunter vier Minister aus den vier Rhein-Anrainerbundesländern sowie Vertreter des Verbandes Hessischer Fischer und des nordrhein-westfälischen Rheinfischerverbandes.
Immer wieder wurde betont, dass Naturschutz und Gewässerökologie nur länderübergreifend funktionieren können. „Lebensräume verbinden Regionen“, hieß es sinngemäß in mehreren Redebeiträgen. Wanderfische wie Maifisch, Aal und Lachs kennen keine Landesgrenzen – deshalb müsse auch ihr Schutz gemeinsam organisiert werden.
Ein besonderer Dank ging an Rheinland-Pfalz für die langjährige Unterstützung des Projekts. Wissenschaftlich begleitet wurde das Wiederansiedlungsprogramm von Professor Dr. Stefan Scholl. Auf großen Informationstafeln konnten die Besucher die Entwicklung der Population, aktuelle Rückkehrerzahlen und wissenschaftliche Ergebnisse nachvollziehen.
Besonders erfreulich: Bereits 36 Maifische sind vom Rhein in die Mosel aufgestiegen. Auch aus Hessen gibt es positive Meldungen. In der Nidda wurden 2 adulte Fische gesichtet, die aus dem Rhein in den Main über zwei Staustufen bis in die  Nidda aufgestiegen sind. Darauf verwies Rainer Hennings vom Verband Hessischer Fischer.
Die Wasserqualität des Rheins habe inzwischen wieder einen akzeptablen Zustand erreicht. Mehrere Redner erinnerten daran, wie stark der Rhein früher belastet war – insbesondere nach dem schweren Sandoz-Unfall von 1986. Dieses Ereignis habe damals eine neue Entschlossenheit ausgelöst: Wanderfische sollten in den Rhein zurückkehren und die Artenvielfalt wiederhergestellt werden.
Dafür brauche es jedoch einen langen Atem. Wanderhindernisse müssten weiter beseitigt und Fischaufstiege geschaffen werden. Moderne Technik unterstützt dabei zunehmend die Arbeit der Fachleute: Künftig soll künstliche Intelligenz helfen, rückkehrende Fische automatisch zu erfassen und auszuzählen.
Auch Baden-Württemberg blickt bereits nach vorn. Die  Vertreterin des Landes lud  schon jetzt zum nächsten Maifisch-Besatz im kommenden Jahr ein. Dort arbeiteten Naturschutz, Artenschutz und Landwirtschaft eng zusammen – nur Hand in Hand könne ein solches Projekt gelingen.
Der Tenor des Tages war eindeutig: Die Rückkehr des Maifischs steht sinnbildlich für einen Rhein, der wieder lebendiger wird.

Es wird aufgebaut

Die Schulklassen treffen ein.

 

 

Hans Burgwinkel Rheimeister vom Poller Maigeloog

 

 

 

Der Ü-Wagen des HR

Das Aquarium wird aufgebaut, damit alle die kleinen Maifischlarven sehen können.

Ganz winzig sind sie noch

Der Verband Hessischer Fischer ist dabei und hat Pavillons und viel Info-Material aufgebaut

betreut durch Nicole Hülpüsch  und Violetta Nagel 

Sheila Khan und Bente Meyer von RTL Hessen im Gespräch mit Adrian Zentgraf

Die Ministerinnen kommen an

 

Rainer Hennings - VHF, Frank Kleinwächter - Vorsitzender des Rheinischen Fischereiverbandes
und Ministerialdirektorin Isabel Kling aus Baden-Württemberg.

Auch die Ministerin aus RLP ist da und der hessische Minister ist auch da.

 

 

 

 

 

Gastgeber Ingmar Jung (CDU)  Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

 

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Christine Schneider (CDU)

Frank Kleinwächter - Vorsitzender des Rheinischen Fischereiverbandes

Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU)

 

Ministerialdirektorin Isabel Kling aus Baden-Württemberg

 

 

 Adrian Zentgraf - Geschäftsführer VHF und Rechtsreferent des VHF Steffen Günther,

Vizepräsident - Verband Hessischer Fischer - Rainer Hennings - fachl. Zuständigkeit Naturschutz

 

 

DIE Schulkinder können es kaum erwarten

Stolz auf die Urkunden

 

 

 

 

Den Kanadagänsen ist der Trubel egal

 

 

 

 

 

Jetzt werden die Larven in den Rhein entlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rainer Hennings im Interview mit RTL Hessen

 

Weitere Informationen  gibt es auf der Internetseite des Maifischprojektes 

https://www.maifischprojekt.de